Overview of the Food and Beverage industry in Africa and opportunities for exporters

Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Afrika

Afrika hat in den letzten Jahren ein gutes Wirtschaftswachstum erlebt. Der Kontinent beheimatet 4 der 10 am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Äthiopien und Ruanda belegen weltweit die ersten beiden Plätze. Darüber hinaus sind Côte d'Ivoire und Tansania zwei weitere afrikanische Volkswirtschaften in den Top 10.

Der Gesamtwert der afrikanischen Lebensmittelindustrie könnte laut Weltbank bis 841.5 auf eine Billion US-Dollar (ca. 2030 Milliarden Euro) ansteigen.

Mit einer wachsenden Bevölkerung wird auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Getränken weiter steigen. Derzeit leben etwa 1.3 Milliarden Menschen in Afrika. Bis 2050 soll diese Zahl auf etwa 2.5 Milliarden ansteigen. Zudem soll die Mittelschicht wachsen. Im Jahr 2013 bestand die Mittelschicht aus etwa 376 Millionen Menschen und soll bis 582 auf etwa 2030 Millionen Menschen anwachsen.

Der E-Commerce-Sektor der afrikanischen Lebensmittel- und Getränkeindustrie wird 1.15 voraussichtlich einen Umsatz von rund 2021 Milliarden Euro erreichen. Von 2021 bis 2025 wird ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 18.19 % erwartet. Das erwartete Wachstum würde im Jahr 2.38 zu einem Marktvolumen von rund 2025 Milliarden Euro führen.

Afrikas Lebensmittel- und Getränkeimporte schwanken in den letzten Jahren (2016 ca. 69.74 Mrd. €; 2018 ca. 54.61 Mrd. €), sollen aber auf ca. 92.41 Milliarden Euro pro Jahr bis 2025.

Die afrikanischen Länder mit den größten Importmengen sind Ägypten, Algerien, Südafrika, Marokko und Kenia, die zusammen fast 50 % der Importe ausmachen. Die Einfuhren kleinerer Volkswirtschaften nehmen jedoch mit dem Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum stetig zu. Dazu gehören beispielsweise Côte d'Ivoire und Benin, deren Importe stiegen, während die des restlichen Kontinents zurückgingen.

Hauptexporteur von Nahrungsmitteln und Getränken ist die EU, dicht gefolgt von Brasilien und Indien. Die Liste der Länder, aus denen Afrika Lebensmittel und Getränke importiert, umfasst 5 EU-Länder unter den Top 20 – Frankreich, die Niederlande, Spanien, Deutschland und Italien – sowie Russland, die Ukraine, das Vereinigte Königreich und die Türkei.
Getreide (einschließlich Reis, Mais und Weizen), Speiseöle, Zucker und Zuckerwaren sowie tierische Produkte (Milchprodukte und Fleisch) machten zu jeder Zeit über 60 % der gesamten Lebensmittelimporte Afrikas aus.

Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Südafrika

Mit seinen robusten Produktionskapazitäten und fortschrittlichen landwirtschaftlichen und landwirtschaftlichen Verarbeitungskapazitäten ist Südafrika der führende Markt für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Afrika.

Im Jahr 2018 betrug der Umsatz südafrikanischer Restaurants, Cafés, Imbissbuden, Fastfood-Restaurants, Caterer und anderer Lebensmitteldienstleistungen nach Angaben der Regierung rund 4.28 Milliarden Euro und soll bis 5.48 auf 2023 Milliarden Euro steigen.

Laut einem Bericht der EU betrug die Gesamtgröße der südafrikanischen Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 46.7 rund 2018 Milliarden Euro.

Auch der E-Commerce-Bereich der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist auf dem Vormarsch. Es hatte ein Marktvolumen von ca. 84.89 Mio. € im Jahr 2020. Im Jahr 2021 soll der E-Commerce-Bereich um ca. 12.2 % wachsen, was zu einem Marktvolumen von ca. 95.25 Mio. € führen würde.
In den nächsten Jahren von 2021 bis 2025 wird der E-Commerce-Sektor für Lebensmittel und Getränke voraussichtlich mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von 7.66 % wachsen.

Die Süßwarenindustrie Südafrikas umfasst die Schokoladenindustrie mit einem Wert von ca. 318.4 Mio. € und die Zuckerindustrie mit einem Wert von ca. 774.71 Mio. €. Die Importe in diesem Segment haben in den letzten Jahren zugenommen. Die Nachfrage nach zuckerfreien Produkten, hochwertigen und handwerklich hergestellten Schokoladen treibt das Wachstum von Nischenherstellern an.

Südafrika ist auch der zwölftgrößte Bierkonsument der Welt. Im Jahr 2018 hat das Land insgesamt rund 34.47 Hektoliter Bier konsumiert. Dies macht mehr als 30 % des gesamten formellen afrikanischen Biermarktes aus.

Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Nigeria

Nigerias Lebensmittel- und Getränkeindustrie wächst hauptsächlich aufgrund der wachsenden Mittelschicht und des allgemeinen Bevölkerungswachstums. Im Jahr 2019 zählte Nigeria etwa 201 Millionen Menschen. Es wird prognostiziert, dass sie sich bis 402 auf etwa 2050 Millionen Menschen verdoppeln wird.

Weitere Wachstumsfaktoren sind Urbanisierung, Einzelhandelsmodernisierung, Infrastrukturausbau sowie die Weiterentwicklung von Werbung und Marketing.

Allein im Einzelhandel (Supermärkte etc.) machten Lebensmittel mit rund 2019 Milliarden Euro im Jahr 75 rund 43.79 % des Umsatzes aus. Die Wachstumsrate des Umsatzes in der Lebensmittelindustrie betrug zwischen 9.2 und 2015 durchschnittlich 2019 % pro Jahr.

Die nigerianische Süßwarenindustrie wird im Jahr 28.2 auf 2021 Milliarden Euro geschätzt und soll bis 5.08 um durchschnittlich 2025% jährlich wachsen.

Der E-Commerce-Sektor der Lebensmittel- und Getränkeindustrie soll im Jahr 31.5 um 157.08% auf rund 2021 Mio. Daraus ergäbe sich ein Umsatzvolumen von rund 2021 Millionen Euro im E-Commerce-Segment der Lebensmittel- und Getränkeindustrie im Jahr 2025.

Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Kenia

Das Wachstum der Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Kenia wird durch einen sich ändernden Lebensstil der Bevölkerung und eine steigende Nachfrage nach verarbeiteten und verzehrfertigen Lebensmitteln angetrieben.

Im Jahr 2019 exportierte Kenia Lebensmittel und Getränke im Wert von etwa 2.45 Milliarden Euro, während es Waren im Wert von etwa 2.04 Milliarden Euro importierte.

Kenias Süßwarenmarkt wurde 54.74 auf rund 2019 Mio.

Die Branche wächst stark, insbesondere im E-Commerce. Im Jahr 2021 wird der E-Commerce-Bereich der Lebensmittel- und Getränkeindustrie voraussichtlich einen Umsatz von rund 24 Millionen Euro bei einem Wachstum von 41.1 % erzielen. Von 11 bis 2021 wird ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 2025% erwartet. Dieses Wachstum würde einen Umsatz von rund 36 Millionen Euro für das Jahr 2025 bedeuten.

Chancen für europäische Unternehmen - Beispiel Deutschland

Im Jahr 2019 exportierten allein deutsche Unternehmen Lebensmittel und Getränke im Wert von über 1 Milliarde Euro nach Afrika. Aufgrund wachsender Bevölkerungen, steigender Einkommen, Urbanisierung und der wachsenden Mittelschicht wird die Nachfrage nach Nahrungsmitteln und Getränken in Afrika weiter steigen. Dies eröffnet deutschen Unternehmen künftig weitere Exportchancen.
Die deutschen Lebensmittel- und Getränkeexporte nach Afrika stiegen im Jahr 10.6 sogar um 2020 %.
Beispiel Südafrika: Nahrungsmittel und Getränke machen den Großteil der Importe des Landes aus. Importiert werden vor allem Getränke, Spirituosen, Essig, Zucker und Speisereste. Im Jahr 2019 betrug der Gesamtwert dieser Einfuhren etwa 42.23 Milliarden Rand (etwa 2.48 Milliarden Euro).
Die Nachfrage nach Importen steigt. Vor allem Bier, Getreide und Geflügelfleisch sind Bereiche, in denen die Nachfrage nach Importen aus allen Herkunftsländern wächst.
Hier gibt es Möglichkeiten, Produkte nach Südafrika zu exportieren. Gerade im B2B-Markt und im E-Commerce bieten sich gute Absatzmöglichkeiten. Chancen für europäische Unternehmen bestehen unter anderem im Export von Milch- und Fleischprodukten, Getreide, Süßwaren, alkoholfreien Getränken und Bier.

Fazit

Die Lebensmittel- und Getränkeindustrie Afrikas wächst aus mehreren Gründen. Auch wenn der Kontinent viel Potenzial für die eigene Produktion hat, steigt in vielen Ländern die Nachfrage nach Importen. Dies lässt sich unter anderem mit der wachsenden Mittelschicht erklären. Vor allem die großen Märkte wie Südafrika, Nigeria oder Kenia bieten Exporteuren viel Potenzial, aber auch kleinere Märkte entwickeln sich und bieten Wachstumspotenzial für europäische Exporteure.
Die deutschen Lebensmittelexporte nach Afrika nehmen jährlich zu. Exportchancen bieten vor allem Getreide, Milch- und Fleischprodukte, Süßwaren, alkoholfreie Getränke und Bier.

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